Die Macht der Bilder

Medieneinflüsse sind ein relevanter und eigenständiger Faktor in der Entstehung von Aggressivität und Gewalttätigkeit.
Dr. Werner H. Hopf, 2004


(bspw. animierte der Spielfilm “Der Schrei” mehrere Nachahmungstäter dazu, mit der – überall erhältlichen – Maske die Tötungs-Szenen nachzuspielen und wirklich zu töten)

Hiebe statt Liebe

Prof. Siegfried Lamnek, Jens Luedtke, UNI Eichstätt
Was sich laut einer Studie der UNI Eichstätt hinter verschlossenen Türen abspielt
(AZ 2002)

Kinder trainieren Gewalt

Wie die Medien Kinder gewaltbereit machen
David Grossman, 1998
(Medizinisch-Pädagogische Konferenz 2000)


Was hat sich seither getan? :
(Dunblane/1996), Jonesboro/1998, Columbine/1999,  Bad Reichenhall/1999, Meißen/2000 (22 Messerstiche), Brannenburg/2000, Erfurt/2002, Coburg/2003, Braunschweig/2004, Emsdetten/2006, Tessin-Schwerin/2007, Winnenden/2009, München/2009, Oslo/2011 (77 Tote)  und viele andere Gewaltstraftaten mit tödlichem Ausgang oder schwere Misshandlungen durch Kinder und Jugendliche und zwar in Deutschland wie in anderen Ländern folgten.

Welchen Sinn macht es also, die Augen vor Fachwissen bewusst, aus Unbedarftheit oder aus kommerziellen Gründen zu verschließen?

Eine schrittweise Steigerung bis zum Mord

Die in 3sat ausgestrahlte Dokumentation „Todes-Spiele“ demonstriert den Mechanismus der Eidetik. Das ist der Drang, eine bildhafte Vorstellung bzw. visuelle Abläufe in die Praxis umzusetzen.
(Besprechung 1999)