Mediengewalt erzeugt Gewalt

Dr. Rudolf H. Weiß, Medienpsychologe
(2011)

Warum „Beliebtheit“ und Sucht nach medialer Gewalt (z.B. von gewalttätigen Computerspielen und den sog.”KillerSpielen”) ? Weil angeborene psychische Mechanismen die Oberhand haben, bspw. der Spieltrieb, das Selbstwertgefühl (Sieger zu sein, Anerkennung zu finden), der Drang der Rache-Gefühle u.ä..

Wie die Gamer selbst schreiben, verschaffen ihnen die Inhalte Genugtuung und “Spaß”. Ist es da nicht verständlich, dass jede Kritik und ein Verbot der Spiele auf vehemente Ablehnung stoßen und zwar mit denjenigen (respektlosen und gewalt-dominanten) Denkweisen, die verinnerlicht wurden.

„Gewaltkonditionierung“ ist ein komplexes Thema, das zum Verstehen ein bestimmtes Grundlagenwissen erfordert – das Nicht-Wissen bzw. Nicht-Begreifen entbindet aber nicht von der Verantwortung.

Der Reiz der Gewalt

Wie sich Kinder aus dem Internet kritische Inhalte aneignen und ihr Selbstwertgefühl aus der Gewalt ziehen -
Gewalttätige ComputerSpiele und ihre Umsetzung in die Realität
(2011)

“Gewalt und Krieg als Spiegelbild des inneren Ichs”

Beitrag von Dr. Simona Slanicka, Historikerin
Ein historischer Rückblick auf die psychischen Ursachen
der angewandten Mittel in Kriegen und Auseinandersetzungen
(2009)

Ziel der Killerspiele ist das Töten: Ziel erreicht ®

Auszug aus einem Schreiben an mehrere führende Politiker

(2009)